Projekte, die eine Entlastung unserer Umwelt (Luft, Wasser, Lärm, …) und natürlich in Folge eine Entlastung unseres Klimas zum Ziel haben. Auch alternative und erneuerbare Energielösungen fallen in diese Kategorie ebenso wie sämtliche umweltfreundliche Mobiliätsformen und neue Konzepte kommunaler Beleuchtung.

Natur-, Klima- und Umweltschutz Ollersdorf

Gemeinde: Ollersdorf i. Bgld. | Institution: Marktgemeinde Ollersdorf i. Bgld.

Die Marktgemeinde Ollersdorf i. Bgld. engagiert sich bereits seit längerem für Natur-, Umwelt- und Klimaschutz. Im Rahmen eines Projektes wurden dafür folgende Maßnahmen getroffen:

1.) Errichtung von Gemeindeschutzgebieten

2.) Renaturierungsprojekt entlang der Strem

3.) Errichtung von Photovoltaikanlagen auf dem Gemeindeamt und der Volksschule

4.) Förderungen für die Errichtung von Alternativenergieanlagen

5.) Umstellung der Straßenbeleuchtung auf Energiesparlampen

All diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, die noch intakte Natur in unserem ländlichen Raum sowie das Klima und die Umwelt zu schützen und die Gemeinde noch lebens- und liebenwerter zu machen

Kindergarten Gänseblume

Gemeinde: Gänserndorf | Institution: Stadtgemeinde Gänserndorf

Der Kindergarten Gänseblume wird als Plus-Energiehaus errichtet. Er wird mit Fernwärme beheizt und erhält eine 20 kWp-Fotovoltaikanlage. Bei den Parkplätzen werden Stromtankstellen (Ladestationen) für E-Fahrzeuge errichtet. Zur Erhöhung des Eigenverbrauches des Solarstromes und zur Versorgung der Stromtankstellen erhält das Gebäude einen 10 kWh-Lithiumakku. Dieser wird so installiert, dass der Kindergarten auch im Falle eines großräumigen Stromausfalles Notstrom hat und für andere Nutzer zur Verfügung stellen kann. Das Nutzwasser wird aus einem eigenen Brunnen gefördert. Auch die Brunnenpumpe kann mit dem gespeicherten Strom betrieben werden.

Wasserkraftwerk Stadtwehr

Gemeinde: Waidhofen a/d Ybbs | Institution: Magistrat

Im Zentrum von Waidhofen errichtete die stadteigene Energiegesellschaft ein neues Wasserwerk am Stadtwehr. In der komplexen Situation zwischen Fluss, historischer Stadtmauer und Bezirksgericht wurden das Krafthaus, mit Metalllamellen verblendet, eine Fischaufstiegshilfe und die neue Wehranlage eingefügt. Es überzeugt mit einer Vielzahl an technischen Funktionen und weist mutig in eine ökologische Energieversorgungszukunft soll es doch zwei Schlösse am Fluss mit Energie versorgen.

Urban Mining Kataster (UMKAT) - Graz

Gemeinde: Graz | Institution: Stadtvermessungsamt und Umweltamt, Ressourcen Management Agentur (RMA)

Das Schlagwort „Urban Mining“ gewinnt in der Abfallwirtschaft immer mehr an Bedeutung. Vor allem die anthropogenen Lager, wie z.B. Gebäude und Netzwerke sollen in Zukunft vermehrt als Rohstoffquelle genutzt und damit ein wesentlicher Beitrag zur Ressourcenschonung geleistet werden.

Um die in der Infrastruktur der Stadt Graz gespeicherten Ressourcen zu identifizieren und darzustellen wurde ein sogenannter „Urban Mining Kataster“ entwickelt. In einem ausgewählten Projektgebiet in Graz-Eggenberg wurde mit Hilfe des städtischen Geoinformationssystems (GIS) die Materialzusammensetzung der vorhandenen Bau- und Netzwerke (Straße, Kanal, Schiene, etc.) ermittelt, quantifiziert, bewertet und visualisiert.

Der Urban Mining Kataster ist ein Instrument zur Abfallvermeidung und dient als Hilfsmittel, um Rohstoffe möglichst in regionalen Kreisläufen zu halten. Dieses Projekt wurde von Umweltamt und Vermessungsamt der Stadt Gra

BürgerInnengärten

Gemeinde: Stadtgemeinde Mistelbach | Institution: Stadtgemeinde Mistelbach

Eigenes Gemüse kultivieren, pflegen und ernten Seit Frühling 2014 ist es in Mistelbach möglich, eine Selbsternteparzelle von der Stadtgemeinde anzumieten und zu bepflanzen. Mieter sind neben Familien mit Kleinkindern, eine Schulklasse und Bürger verschiedenster Herkunft, die in Mistelbach wohnhaft sind. Die Gründe eigenes Gemüse anzupflanzen sind vielfältig. Der Start des Projektes im Vorjahr hat gezeigt, dass friedliches Miteinander und der Austausch von Erfahrungen unter den Hobbygärtnern von den Mietern sehr geschätzt wird. Ergänzt wird dieses Angebot durch Wissensvermittlung in Form eines Vortrages oder eines Seminarangebotes vor Ort aus „Natur im Garten“. Rund 30 zufriedene Mieter zeigen den Erfolg des Projektes.

Abwärmenutzung der Kläranlage im Biomasseheizwerk Asten

Gemeinde: Asten | Institution: Marktgemeinde Asten

Auf dem Gelände  der Regionalkläranlage in Asten wurde 2012 ein Bionmasseheizwerk mit einem Fernwärmenetz errichtet. 2014 wurden 13.000 MWh an umweltfreundlicher "Naturwärme" ins Fernwärmenetz eingespeist. Neben den städtischen Gebäuden werden ca. 1400 Wohnungen mit "Naturwärme" versorgt. 50%  der Fernwärme (ca. 6.500 MWh) werden durch Abwärme der Regionalkläranlage aufgebracht. Die restliche Wärmeaufbringung wird durch Biomasse (Hackschnitzel) sichergestellt. Die Abwärme fällt beim Betrieb von den Gasmotoren zur Ökostromproduktion an, die mit Biogas betrieben werden. Projekt-Ergebnisse und Auswirkungen: Die Fernwärmekunden werden in den Monaten Mai bis September fast ausschließlich mit Abwärme der Regionalkläranlage versorgt, d.h. die Kesselanlagen im Biomasseheizwerk stehen still. Durch den Neubau des Biomasseheizwerkes inklusive Abwärmeeinbindung kann die Umweltbelastung

Hinterstoder sanft mobil

Gemeinde: Hinterstoder | Institution: DI Roland Wallner – wallners.biz

Das Projekt „Hinterstoder sanft mobil“ ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer nachhaltigen Gemeinde. Als Motor der Entwicklung und Finanzierungsansatz fungiert der Tourismus. Diese Strategie wir im Stodertal seit dem Jahr 2002 unter dem Titel „hinterstoder.pur“ verfolgt und führte 2007 zum Beitritt zu den Alpine Pearls, einer Vereinigung von rund 30 Alpendörfern in sechs Alpenstaat, die sich dem Thema „Urlaub ohne Auto“ verschrieben haben.

Mit dem Beitritt zu den Alpine Pearls war den Verantwortlichen klar, dass konsequenterweise ein für Gäste erlebbares, umweltfreundliches Mobilitätsangebot geschaffen werden musste, das alle Aspekte eines gelungenen Urlaubs ohne Auto abdeckt. Dass von dieser Entwicklung die Einheimischen besonders profitiert, war beabsichtigter Nebeneffekt.

„Hinterstoder sanft mobil“ baute auf das vorhandene, gut ausgebaute Öffi-Angebot, verbesserte aber die Quali

Mit der Wasserkraft des Dachsteins zur energieautarken Welterberegion Hallstatt Dachstein Salzkammergut

Gemeinde: Hallstatt | Institution: Marktgemeinde Hallstatt

Die Marktgemeinde Hallstatt nimmt am Gemeinde-Innovationspreis „IMPULS 2015“, mit einem 2014 (Vollbetrieb) umgesetzten, sehr nachhaltigen Projekt aus dem Bereich erneuerbare Energie, teil.

Die „Hallstatt Wasserkraft GmbH“ (zu 49% im Eigentum der Marktgemeinde Hallstatt), errichtete von November 2012 bis August 2013 das Kleinwasserkraftwerk Hallstatt. Das Kraftwerk weist eine Leistung von 4,1 MW auf und produziert jährlich ca. 20 Mio. KW/h (20 GWh) Strom. Das entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von rund 4.470 Haushalten was wiederum der Einwohnerzahl der Welterberegion „Hallstatt Dachstein Salzkammergut“ (Bad Goisern, Gosau, Obertraun und Hallstatt) entspricht.

Nach dem ersten vollen Betriebsjahr 2014 sehen wir dass alle Berechnungen stimmten und die prognostizierten Zahlen hielten. Die Jahresstromproduktion übertraf die Erwartungen.

Neben unserem Bekenntnis zum Ausbau der „Erneuerb

Mobilcard Krenglbach

Gemeinde: Krenglbach | Institution: Verein Mobilcard Krenglbach

Mobilcard Krenglbach – Mehr Mobilität, mehr erreichen!

Das Thema Mobilität betrifft alle Menschen, egal ob sie zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind, ob sie mit dem eigenen Auto oder Motorrad oder gemeinsam mit Bus und Bahn die Welt erfahren -  Unterwegs sind wir alle irgendwann.

Nachhaltige zukunftsfähige Formen der Mobilität stellen für ländliche Gemeinden eine große Herausforderung dar. Neben technischen Alternativen bedarf es auch sozialer Innovationen, die einfach und praktisch anwendbar sind.

Die Mobilcard Krenglbach ist ein Pionierprojekt für eine umfassende nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum. Aspekte des Klimaschutzes werden genauso berücksichtigt wie die ökonomische Stärkung der Region und die Sicherung der Mobilität für Jung und Alt in ländlichen Gemeinden.

Zukunft Zwischenwasser

Gemeinde: Zwischenwasser | Institution: Gemeinde Zwischenwasser

Mit dem Entwurf des räumlichen Entwicklungskonzeptes (REK) und ganz nach dem Motto "Wer die Zukunft gestalten will, muss sich Ziele stecken", hat die Gemeinde Zwischenwasser einen wegweisenden Schritt zur nachhaltigen Gestaltung der räumlichen Entwicklung gemacht. In einer 18- monatigen offenen Erarbeitungsphase wurde unter Einbezug von Bürgern, Experten und den Gemeindevertretern ein stimmiges Konzept erarbeitet, bei dem vor allem der besondere Bürgerbeteiligungsprozess "vor ort ideenwerkstatt" hervorzuheben ist. Das nun vorliegende Ergebnis verdeutlicht den starken Planungs- bzw. Entwicklungswillen der Gemeinde. Das REK wird wesentlich zur Kontinuität der Entscheidungen in der Flächenwidmungsplanung der Gemeinde beitragen, gleichzeitig mehr Transparenz und Planungssicherheit für den Bürger schaffen und auch die Zukunftsorientiertheit der Gemeinde unter Beweis stellen.