Diese Kategorie beinhalet die architektonische Gestaltung von Gebäuden ebenso wie Städtebau, Ortsplanung und Verkehrswege. Hier wird nicht nur die Schönheit der Projekte bewertet, sondern auch der Nutzen der Konzepte für die Bewohner und wie dieser mit der Gestaltung des öffentlichen Raumes ineinander greift.

Badehaus Aichwaldsee

Gemeinde: Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See | Institution: Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See

Neubau Badehaus Aichwaldsee am gleichnamigen gemeindeeigenen Badesee.

Kulturzentrum St. Nikolaus

Gemeinde: Ischgl | Institution: Gemeinde Ischgl, Bgmst. Kurz Werner

Durch Ischgl verläuft ein Riß im Zeitgefüge: Während ringsum der wirtschaftliche Erfolg die Gebäude in die Höhe wachsen läßt, blieb hinter der Kirche ein Stück des alten Ischgl fast unberührt. Ein letzter Rest vom klassischen Dorfanger mit 3 denkmalgeschützten Gebäuden (alter und neuer Widum und das „4-Parteien“-Haus) wird nach wie vor als Weide genutzt.

Das Gemeindekulturzentrum „St. Nikolaus“ ist in den Anger hineingebaut, Teile des Geländes überdecken das Gebäude. Einzelne Bauteile durchbrechen die Oberfläche und lassen Licht und Luft eindringen. Am Fuß des Angers bettet sich der Dorfplatz. Über das Gebäude zieht sich ein naturnah gestalteter Weg und verbindet den Dorfplatz mit dem oberen Platz auf dem Gebäude.

Ortskerngestaltung 1995 - 2013

Gemeinde: Kals am Großglockner | Institution: Gemeinde Kals am Großglockner

Mut zur Baukultur
Symbiose von Alt und Neu

In Kals stand die Bildung eines Ortszentrums im Mittelpunkt der baukulturellen Prozesse der
letzten fünfzehn Jahre. Bemerkenswert ist die Absicht der Gemeinde, das Angebot an kom-
munaler Versorgung von Beginn an mit hohen baukulturellen Ansprüchen zu verknüpfen.

Einsatzzentrum Gosau

Gemeinde: Einsatzzentrum Gosau neu | Institution: Gemeinde Gosau

Ein funktionelles Einsatzzentrum soll in einen markanten Grünzug am Talboden des Gosautales mit direktem Blick auf den Gosaukamm integriert werden. Eine wertvolle Landschaft und technische Funktionalität ist optimal abzustimmen. Mit dem neuen Einsatzzentrum sind alle diese Ziele erreicht. Wir sind stolz darauf und die Begeisterung aller die zu uns kommen, bestätigt dieses Projekt.

Gemeindezentrum

Gemeinde: Gemeindezentrum | Institution: Marktgemeinde Echsenbach

Das neue Gemeindezentrum Echsenbach ist ein Gebäude, welches viele Zwecke und Vorgaben schon bei der Planung erfüllen musste. Der Bau beinhaltet die Räumlichkeiten des Gemeindeamtes mit festlichem Sitzungssaal und Dachterrasse, Räumlichkeiten der Musikschule und Musikkapelle mit Probenraum, einen Ausstellungsraum des Schnapsglasmuseums und ein einladendes Foyer. Durch die Geländeform konnte das gesamte Gebäude auf 3 Ebenen gebaut werden und fügt sich perfekt in die Landschaft. Da das Gemeindezentrum mit dem bestehenden Schnaps-Glas-Museum baulich verbunden ist, konnt auch hier eine passende Symbiose gefunden werden.

Stadthaus – Neue Räume für neue Aufgaben

Gemeinde: Stadtgemeinde Perg | Institution: Stadtamt Perg

Anfang Juli 2014, wurde unter dem Motto „Neue Räume für neue Aufgaben“ das Stadthaus in der Herrenstraße 20/22 offiziell eröffnet.

Das alte Finanzamtsgebäude war in die Jahre gekommen. Eine Generalsanierung kam nach eingehender Prüfung durch Bausachverständige nicht mehr in Frage. Die Kosten für den Umbau und eine Neugestaltung nach heutigen Standards hätten sich nicht gerechnet. So entschied man sich, den alten Komplex zu schleifen und ein modernes Stadthaus am Standort zu errichten.

Mit dem Stadthaus ist der Stadtgemeinde Perg ein städtebaulicher Impuls gelungen, durch den die Innenstadt für Betriebe und für die Kunden enorm an Attraktivität gewonnen hat. Dass sich gegen eine Sanierung und für einen Neubau entschieden wurde, hat sich als goldrichtig erwiesen.

5,5 Millionen Euro hat die Stadtgemeinde in den Neubau investiert. Unterm Strich belastete das Projekt das St

Errichtung des Gemeinde- und Ärztezentrums Großklein

Gemeinde: Großklein | Institution: Marktgemeinde Großklein

Nach nur 8-monatiger Bauzeit wurde das neue Gemeinde- und Ärztezentrum am 8.9.2012 eröffnet. Durch den Veranstaltungsraum sowie die offene Bauweise des Foyers in Kuppelform ist in Verbindung mit dem neuen Ärztezentrum, dem Café sowie einer Kunstgalerie ein modernes Kommunikationszentrum entstanden.

musikverein zwettl

Gemeinde: stadtgemeinde zwettl | Institution: franz (architekten)

projektname: goldstück, musikverein
nutzung: probenraum für 80 musikerInnen + aufenthaltsraum
architektur: franz, www.franz-architekten.at
ort/land: zwettl, niederösterreich, österreich
wettbewerbsgewinn: oktober 2009

Sanierung Kurhaus

Gemeinde: St.Radegund bei Graz | Institution: Gemeinde St.Radegund

Das historische Kurhaus St.Radegund wird von Grund auf saniert. Mit seiner lebendigen Geschichte und seiner wertvollen Bausubstanz mitten im Ortskern von St. Radegund soll das nun modern ausgestattete Kurhaus zu einem attraktiven Veranstaltungsort im Großraum Graz werden. Das Kurhaus von St. Radegund soll aber künftig auch verstärkt Ausgangs- und Zielpunkt für die zahlreichen Erlebnis-, Wander- und Quellenwege sein, die unsere Gemeinde am Fuße des Schöckls zu bieten hat.

Neubau Volksschule Waidring

Gemeinde: Waidring | Institution: Gemeinde Waidring

Der neue, dreigeschoßige Baukörper integriert in kompakter Form Krabbelgruppe, Volkschule und Vereinsräume in die dörfliche Umgebung und öffnet den Raum zwischen Kindergarten, Turnsaal, Kirche und Ortszentrum.

Neues Zentrum von St. Marienkirchen/Sch.

Gemeinde: Mehrzweckgebäude St. Marienkirchen/Sch. | Institution: Gemeinde

Nach jahrelangen Überlegungen und Planungen konnte die ehemalige "Schmierer-Liegenschaft" durch die Gemeinde St. Marienkirchen erworben werden. Das Gebäude stand im Zentrum des Ortes in unmittelbarer Nähe zur Pfarrkirche, zur Bank, zur Bäckerei und zum bestehenden Gemeindeamt. Weiters ist das Anwesen von Wohnhäusern umgeben. Zur Belebung des Ortskerns entstand die Idee, ein neues Gebäude mit den verschiedensten Nutzungen neu zu errichten. Nach einigen Gesprächen mit möglichen Interessenten wurde das Projekt Mehrzweckgebäude St. Marienkirchen geboren. Mit den 5 verschiedenen Nutzungseinheiten sind wir überzeugt, dass wir das Zentrum unseres Ortes wieder neu beleben und entsprechend aufwerten können. Die neue Gemeindeverwaltung, das Frisörgeschäft, die Arztordination, die Landemusikschulräume und die Probenräume der Musikkapelle St. Marienkirchen/Sch. gewährleisten, dass zu unterschiedlichen Zeiten wä

Europamittelschule Strasshof

Gemeinde: Strasshof an der Nordbahn | Institution: Marktgemeinde Strasshof an der Nordbahn

Die Grundidee ist, dass man nicht nur in der eigenen Klasse im Frontalunterricht sein Lehrer- bzw. sein Schülerleben verbringt, sondern durchaus auch klassen- und jahrgangsübergreifend den vorgegebenen Lernstoff sowie Projekte erarbeitet. Um dieser Hierarchie von Schülern, dem Team, der Klasse, dem Jahrgang und der Schule gerecht zu werden, wurde auf Basis der schulinternen Erfahrungen der letzten Jahre das pädagogische Konzept weiterentwickelt und ein adäquates Raumgefüge entwickelt. Die Klassentrakte mussten vielfältigere und vielfältiger nutzbare Unterrichtsflächen aufweisen. Die Klassen eines Jahrganges sind in einem Cluster mit einem Gruppenraum sowie einem eigenen Garderobe- und Sanitärbereich zusammengefasst. Das Bindeglied des Clusters bildet jeweils ein Erschließungsgang, der sich zu einem zonierten Lern- und Pausenbereich erweitert. Dieser Gang ist mit Sitznischen und Arbeitsbereichen zur Teamarbeit, sowie mit einem o

Green Belt Center

Gemeinde: Windhaag bei Freistadt | Institution: Marktgemeinde

Die Marktgemeinde Windhaag bei Freistadt und der Verein Mühlviertler Waldhaus gründeten eine Arbeitsgemeinschaft, um das Projekt beim Land OÖ zur Förderung einzureichen. Obmann ist der Bürgermeister der Marktgemeinde Windhaag bei Freistadt Erich Traxler, Obmannstellvertreter ist Vizebürgermeister Heinrich Graser, Obmann des Vereins Mühlviertler Waldhaus. Diese Arbeitsgemeinschaft wurde im Rahmen der Projektentwicklung in eine, dem Projekt möglichst dienliche, Gesellschaft die Naturraum Grünes Band GmbH umgewandelt.

Jugendparlament Bad Pirawarth

Gemeinde: Marktgemeinde Bad Pirawarth | Institution: Marktgemeinde Bad Pirawarth

Im Rahmen des Jugendparlaments wurden Jugendliche von Bad Pirawarth und Kollnbrunn zur Gestaltung einer Aufschließungsfläche von ca. 2 ha eingeladen. In mehreren Informationsveranstaltungen und Workshops wurde ein Teilungsplan nach ökologischen und nachhaltigen Kriterien erarbeitet; die Idee der „kurzen Wege“ wurde verwirklicht. Der Flächenwidmungs- und Bebauungsplan wurde gemeinschaftlich gestaltet und weist zum Großteil geschlossene Bebauung auf, ein zentraler öffentlicher Kommunikationsraum wurde vorgesehen.

Es bestehen 22 Optionsverträge, das heißt 22 von 23 vorhandenen Bauplätzen wurden bereits an Jugendliche unserer Marktgemeinde vergeben, sodass ein spannendes Referenzmodell einer modernen ökologischen Siedlung entstehen kann, das aktiv von unseren Jugendlichen mitgestaltet wurde!

aus leerstehendem Volksschulgebäude wird Kommunikationszentrum

Gemeinde: leerstehendes Gebäude wird umgewandelt in Kommunikationszentrum | Institution: Marktgemeinde Deutsch Kaltenbrunn

Die Volksschule Rohrbrunn (Ortsteil von Deutsch Kaltenbrunn) wurde im Herbst 2014 wegen zu geringer Schüleranzahl geschlossen und danach wurden Ideen gesucht für dieses Objekt.

Volksschule Krenglbach

Gemeinde: Krenglbach | Institution: Verein zur Förderung der Infrastruktur der Gemeinde Krenglbach & Co KG

Neubau der Volksschule Krenglbach mit Turnsaal samt Mehrzwecknutzung, öffentlicher Bücherei und zwei Gruppen für Nachmittagsbetreuung sowie eine Krabbelstube. Der Bau wurde in energiesparende Bauweise mit kontrollierte Raumluftanlage inklusive Kühlung, automatische Jalousien zur Vermeidung von Raumüberhitzung errichtet. Die Heizung erfolgt über eine Nahwärmeversorgung mittels Biomasse. Am Dach wurde außerdem eine Photovoltaikanlage installiert. Energiekennzahl: 18,9 kWh/(m²a)

Neubau des Kindergarten sowie Um- und Zubauten bei der Volksschule inkl. Neugastaltung der Freiflächen

Gemeinde: Frauental a.d.L. | Institution: Marktgemeinde Frauental a.d.L.

Seitens der Marktgemeinde Frauental a.d.L. ergab sich die Notwendigkeit, die bestehenden Kindergarten- und Schulräumlichkeiten im "alten Schulgebäude" zu sanieren bzw. umzubauen. In eingehenden Studien wurden die Vor- und Nachteile einer umfassenden Sanierung mit Zubauten dem gänzlichen Neubau gegenübergestellt. Als beste Lösung hat sich die Neubauvariante herauskristalisiert. In Zusammenarbeit mit dem örtlichen Raumplaner und den zuständigen Behörden wurde eine Bedarfsplanung durchgeführt, ein Raumkonzept erstellt und ein Finanzierungsplan aufgestellt. Dies bildetete u.a. wesentliche Vorgaben für den anschließend durchgeführten Architekturwettbewerb. Daraus ging als Sieger die TDC ZT-GmbH. aus Unterpremstätten hervor.

Ziel war eine möglichst kompakte und Platz sparende Bebauung.

Ergebnis:

Die die neu angelegten Baukörper gliedern sich

QUALITÄT fördern, QUALITÄT fordern – Neue Wege für Gewerbegebiete

Gemeinde: LANG - Industrie- und Gewerbegebiet Jöß | Institution: Gemeinde Lang

Industrie- und Gewerbegebiete sind bis dato kaum gestalterischen Konzepten unterlegen. Vor allem der regionale Siedlungsraum vermittelt ein sehr heterogenes, bis weilen unansehnliches Bild der einzelnen umgesetzten Projekte. Dies heißt nicht, dass die einzelnen Betriebe keine Architektur oder Gestaltungskonzepte aufweisen, jedoch geben Sie in Summe nur den üblichen (Mindest)Standard von solch typischen Standorten wieder. Dies muss nicht automatisch „state of the art“ sein.

Die Gemeinde Lang entschloss sich hier den üblichen Mainstream zu verlassen und gemeinsam mit dem Grundeigentümer und Projektentwickler Herrn Conrad-Eybesfeld einen neuen Weg der Industriegebietsplanung zu gehen.

Eine hochkarätige Jury und drei nationale und internationale Architektenteams haben sich diesem Thema angenommen und an einem Gestaltungswettbewerb teilgenommen.

1+1+1 = EINS - Drei Schulen unter einem Dach!

Gemeinde: Leoben | Institution: Baudirektion

1+1+1=Eins. Eine obersteirische Schulgemeinschaft vereint durch die Umgestaltung eines alten Schulgebäudes drei Pflichtschultypen unter einem Dach.

In der einst blühenden Industrieregion rund um Leoben nagt der strukturelle Wandel der Zeit. Im Stadtteil Donawitz schrumpfte die Einwohnerzahl von 13.000 auf 4.000. Was bedeutet das für die Bildungseinrichtungen? Eine innovative Lösung zeigt es vor!

Halbleere und denkmalgeschützte Schulen: Im Beteiligungsprozess war die Herausforderung für Schüler, Lehrer, Eltern, Schulgemeinschaft, Behörden und Planer über die Schulsanierung hinaus neue Formen des Lehrens und Lernens anzudenken und auszuprobieren. Die Zusammenarbeit der Pflichtschulen als Chance für eine gemeinsame Schulkultur.
Ergebnis: 3 Schulen (VS, NMS und Poly) werden zu einer Schule, einem Bildungszentrum: Für alle und mit allen Altersgruppe

Neubau Kindergarten Muntlix

Gemeinde: Zwischenwasser | Institution: Gemeinde Zwischenwasser

Die Gemeinde Zwischenwasser errichtete im Hauptortsteil Muntlix einen 3-gruppigen Kindergarten in Passivhausqualität aus einheimischen Holz nach neuesten energietechnischen Kriterien. Zusätzlich wurde eine Photovoltaikanlage mit 35 kWp montiert. Dadurch ist das Kindergartengebäude ein Plus-Energiehaus. Mit viel Bürgerbeteiligung und unter Mithilfe der Asylwerber wurde der Stampflehmboden bei diesem Projekt eingebracht. Das Konstrukionsholz und die Holzfassade stammt aus gemeindeeigenen Wald.

Nutzungsdurchmischtes Dorfzentrum mit besonderem Entwicklungsprozess

Gemeinde: Fließ | Institution: Bürgermeister

In der Gemeinde Fließ ist in den letzten zwei Jahren ein neues Dorfzentrum mit einem vorbildhaften, nutzungsdurchmischten Ensemble mit den Funktionen Wohnen, Arbeiten und Einkaufen und einem neuen Dorfplatz als Treffpunkt entstanden.

Solche Projekte gibt es naturgemäß viele in Österreichs Gemeinden, jedoch ist die gesamte Entstehungsgeschichte einzigartig. Dieses Pilotprojekt setzt einen entscheidenden, nachhaltigen Impuls zur Attraktivierung des Ortszentrums und garantiert, dass es wieder Mittelpunkt des Lebens wird. Das Gesamtprojekt entstand unter intensiver Beteiligung der Fließer Bevölkerung. Es zeigt nicht nur, wie es gelingen kann, eine nachhaltigen Aufwertung des Dorfzentrums durch nutzungsdurchmischtes Dorfhaus-Ensemble zu errichten, sondern auch, wie Bürgerbeteiligung und Architekturwettbewerb in ganz neuer Weise kombiniert werden können und zu einem bemerkenswerten Ergebnis führen. Daraus entwickelte sich ein qualita